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Natur und Naturschutz: Die Untere Naturschutzbehörde
Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Marburg setzt sich für den Schutz und die Pflege der Natur ein. Sie sorgt für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen, berät Bürger*innen und fördert das Bewusstsein für nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.
© Melanie Weiershäuser, i.A.d. Stadt Marburg
Die Untere Naturschutzbehörde (UNB) der Stadt Marburg ist Anlaufstelle für Fragen und Anliegen rund um den Naturschutz. Es geht darum, die natürliche Vielfalt zu erhalten, die Umwelt zu schützen und nachhaltig mit den Ressourcen umzugehen. So soll die Lebensqualität für Menschen, Tiere und Pflanzen gesichert und eine nachhaltige Entwicklung in unserer Stadt gefördert werden. Dies dient dem Erhalt und der Förderung der Artenvielfalt (Biodiversität).
Gerade in Zeiten des Klimawandels und wachsender Urbanisierung gewinnt der Naturschutz zunehmend an Bedeutung. Die Bewahrung von Grünflächen, Wäldern und Gewässern ist nicht nur für die Artenvielfalt von entscheidender Bedeutung, sondern auch für die Lebensqualität der Menschen.
Aufgabe der UNB ist es, die rechtlichen Vorgaben des Naturschutzes auf lokaler Ebene umzusetzen und dabei den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Bereichen wie Stadtplanung, Landwirtschaft und Forstwirtschaft ist hierbei ebenso wichtig wie der direkte Austausch mit den Bürger*innen.
Aufgaben im Überblick
Die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde umfassen zahlreiche Tätigkeiten, die dazu beitragen, die Natur zu bewahren und gleichzeitig den Bedürfnissen der Menschen in Marburg gerecht zu werden:
- Schutz und Pflege von Natur- und Landschaftsschutzgebieten: Geschützte Gebiete sollen erhalten bleiben und sich in ihrem natürlichen Zustand weiterentwickeln können. Dabei stehen sowohl die Erhaltung der Biodiversität als auch die Förderung von Ökosystemen im Vordergrund.
- Überwachung und Kontrolle von Naturschutzmaßnahmen: Dies umfasst beispielsweise die Kontrolle von Baumaßnahmen oder landwirtschaftlichen Nutzungen, die Auswirkungen auf die Natur haben könnten.
- Beratung und Unterstützung für Bürger*innen: Anlaufstelle, wenn es um Fragen zum Naturschutz geht: sei es bei der Planung von Gartenanlagen oder Fragen zu Gebäudesanierung, Baumfällungen oder Gehölzschnittmaßnahmen.
- Förderung von Umweltbildung und Bewusstsein: Der Naturschutz ist ein gemeinschaftliches Anliegen. Darum setzt sich die Stadt Marburg für die Aufklärung und Sensibilisierung der Marburger Bürger*innen ein.
- Planung und Durchführung von Schutzmaßnahmen: Zusammen mit anderen Behörden und Institutionen entwickeln wir Konzepte zur Verbesserung der Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und setzen diese in die Praxis um.
Themen
- Weitere Naturschutzthemen
- Bauen und Naturschutz
- Naturschutzmaßnahmen
- Biodiversität
- Schutzgebiete/Naturdenkmale
- Invasive Arten
- Wildtiere in der Stadt
- Informationsmaterial zu Naturschutzthemen
- Naturschutztafeln: Fledermäuse in Marburg
Meldungen der Unteren Naturschutzbehörde
30.04.2026
Presse (Berichte)
Fledermäuse erleben: Stadt lädt zu Abendexkursionen ein
Kostenfrei und ohne Anmeldung
Wenn es dämmert, werden sie aktiv: Fledermäuse sind faszinierende Stadtbewohner. Bei geführten Exkursionen, die die Stadt Marburg ab Ende Mai anbietet, können Interessierte die Tiere aus nächster Nähe erleben.
30.04.2026
Presse (Berichte)
Mähroboter nur tagsüber laufen lassen
Zum Schutz von Igeln und Kleintieren
Igel und andere Kleintiere werden seit einigen Jahren vermehrt nachts von Mährobotern verletzt – oft auch tödlich. Um sie zu schützen, hat die Untere Naturschutzbehörde (UNB) der Stadt Marburg eine Allgemeinverfügung erlassen: Nachts dürfen im gesamten Stadtgebiet keine Mähroboter in Betrieb sein. Denn Igel und heimische Amphibien wie Frösche und Salamander sind besonders geschützte Arten. Sie dürfen nicht verletzt oder getötet werden.
05.09.2024
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Die Asiatische Hornisse erreicht Marburg
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) wurde kürzlich erstmals im Stadtgebiet von Marburg nachgewiesen. Es handelt sich um eine invasive gebietsfremde Art, die sich seit 2019 in Hessen ausbreitet. Sichtungen der Hornisse und insbesondere ihrer Nester sollten mit Fotobeleg beim Land Hessen gemeldet werden.
14.04.2023
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Haussanierungen - Denken Sie bitte auch an unsere nützlichen Mitbewohner, die Fledermäuse!
24.06.2021
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Gehölzschnitt im Sommer - was ist erlaubt?
Die Untere Naturschutzbehörde informiert Grundstückseigentümer*innen, wie erforderlicher Heckenschnitt im Einklang mit dem Artenschutz funktionieren kann.
18.05.2021
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Frühling – Hochsaison für die Familiengründung bei Vögeln und anderen Wildtieren
Die meisten Zugvögel sind aus ihrem Winterquartier zurück, markieren ihre Reviergrenzen mit ihrem Gesang und setzen alles daran, geeignete Partner für die Familiengründung zu finden. Die daheimgebliebenen Vögel, wie Amseln, Meisen oder Rotkehlchen, sind sogar schon weiter und füttern bereits ihre ersten Kinder.
26.03.2021
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Rücksichtnahme auf Wildtiere bei Aktivitäten im Freien
Es ist Frühling und insbesondere in der Vogelwelt ist reges Treiben zu beobachten: Die meisten Zugvögel, die den Winter im warmen Süden verbracht haben, sind zurück, markieren ihre Reviergrenzen mit ihren artspezifischen Gesängen und haben z.T. schon damit begonnen, ihre Jungen großzuziehen
20.10.2020
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Vögel richtig füttern!
„Soll man überhaupt Vögel füttern?“ - Diese Frage wird von Fachleuten sehr unterschiedlich betrachtet. Die einen sehen im Füttern von Vögeln einen sinnvollen Beitrag zum Artenschutz, die anderen argumentieren, dass damit nur Vogelarten unterstützt werden, die ohnehin noch relativ häufig sind.
04.07.2018
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Glasfassaden: Viel Licht! ... Klare Sicht?
Große Fenster lassen viel Licht in die Innenräume und machen sie dadurch freundlicher. Außerdem gewähren sie einen weiträumigen Blick nach draußen.
Leider bringen große Glasflächen für Vögel Probleme mit sich...
13.07.2017
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Wenig Aufwand, große Wirkung - Artenschutz im Wohnumfeld
Fast alle Menschen lieben Blumen. Aber beim Blick in unsere Umgebung ist festzustellen, dass Blütenvielfalt eher die Ausnahme ist.
09.11.2015
FD 69.2 - Untere Natuschutzbehörde
Zwergfledermäuse in Marburg - Größtes bekanntes Winterquartier in Deutschland
Die Zwergfledermaus heißt mit wissenschaftlichem Namen Pipistrellus pipistrellus,
Ansprechperson
| Judith Aegerter | |
| SachbearbeitungStadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6965 E-Mail: naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: judith.aegerter@marburg-stadt.de | |
| Sarah Bauerbach | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6964 E-Mail: naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: sarah.bauerbach@marburg-stadt.de | |
| Jelena Langer | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6982 E-Mail: naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: jelena.langer@marburg-stadt.de | |
| Jörg Malkus | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6969 E-Mail: Naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: Joerg.Malkus@marburg-stadt.de | |
| Julia Werries | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6967 E-Mail: naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: Julia.Werries@marburg-stadt.de | |
| Dr. Franziska Seer | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6968 E-Mail: naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: Franziska.Seer@marburg-stadt.de | |
| Ortrud Simon | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6971 E-Mail: Naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: Ortrud.Simon@marburg-stadt.de | |
| Marlene Hölzer | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6966 E-Mail: naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: marlene.hoelzer@marburg-stadt.de | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde | |
Organisationseinheit
| Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde | |
| Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6964 Telefon: 06421 201-6968 E-Mail: Naturschutz@marburg-stadt.de | Montag, Mittwoch, Freitag 08:30 – 12:00 Uhr. Bitte vereinbaren Sie einen Termin, damit wir verlässlich für Sie da sind. |










